9. Woche


Aus den verwechselbaren graubraunen Maulwürfen, die Luna uns vor einer kleinen Ewigkeit in die Wurfkiste gelegt hat, sind im Laufe der Wochen kleine Persönlichkeiten geworden. Einer nach dem anderen verlassen die Welpen nun ihr Zuhause. Wir wünschen ihnen das Beste auf ihrem neuen Weg und versuchen, beim Abschied die Fassung zu bewahren, so gut es geht. Es geht nicht immer gut. Doch als wir von allen, wirklich von ALLEN „Welpeneltern“ begeisterte Rückmeldung bekommen, wie gut sich die Kleinen in ihrer neuen Familie machen, finden auch wir unseren Frieden wieder.

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Unser umfangreiches Programm mit Autofahren, Leinentraining, etlichen Kindernachmittagen, Stadtbesuchen, Ausflügen an Seeufer und Steilhänge und vor allem viel menschlicher Zuwendung hat sich ausgezahlt: Eine kleine Hündin hat souverän 12 Stunden Autofahrt in ihre neue Heimat hinter sich gebracht. Eine andere fällt durch ungewöhnliche „Geländegängigkeit“ auf, ihre Schwester ist geradezu versessen auf Kinder (sie mausert sich gerade zur Therapiehündin), und alle sieben verblüffen in der Hundeschule mit ungewöhnlich guter Bindung an ihre zweibeinigen Leitwölfe.

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Und Luna? Wie ist sie damit klargekommen, dass ein Sprössling nach dem anderen in einem fremden Auto davongerollt ist? Sie hat ein wenig verwirrt in den verwaisten Ecken herumgeschnüffelt, hat intensivst einen einsamen Teddybären berochen  – und anschließend hat sie mich charmant umtanzt und vorgeschlagen, nun einen richtig langen, flotten Spaziergang zu unternehmen. Einen Spaziergang, der endlich mal wieder in IHREM Tempo ablaufen durfte.